Patrick Friedl

Mitglied des Bayerischen Landtags
Sprecher für Naturschutz und Klimaanpassung

Naturschutzgebiete dienen lt. Landesamt für Umwelt (LfU) als Kernflächen des Naturschutzes dem besonderen Schutz von Natur und Landschaft, insbesondere zur Erhaltung, Entwicklung oder Wiederherstellung von Biotopen oder Lebensgemeinschaften bestimmter wild lebender Tier- und Pflanzenarten. Der biotische Ressourcenschutz steht im Zentrum des Schutzgedankens. Naturschutzgebiete bilden, zusammen mit den Nationalparks, die nach Naturschutzrecht am strengsten geschützten Gebiete. Sie sind außerdem wichtige Kernflächen des Biotopverbund.

Kerstin Celina, Paul Knoblach, Christian Hierneis und Rosi Steinberger und ich befragten vor diesem Hintergrund die Staatsregierung. Die Schriftliche Anfrage und die Antwort der Staatsregierung finden Sie hier.

Streuobstbestände sind besonders artenreiche Bestandteile der Kulturlandschaft. Sie tragen zusätzlich zu einem attraktiven Landschaftsbild bei und können bei entsprechender Nutzung interessante Regionalprodukte liefern. Leider ist in den letzten Jahrzehnten die Bedeutung der Streuobstbestände verkannt worden. Auch die Nutzung des Streuobsts hat massiv an Bedeutung verloren. Es ist deshalb wichtig, diesen regionalen Schatz wieder zu heben und entsprechende Aktivitäten zu Streuobst zu unterstützen.

Christian Hierneis, Rosi Steinberger und ich befragten hierzu die Staatsregierung in einer Schriftlichen Anfrage.

Der Wintertourismus in Bayern steht unter dem Einfluss der Klimakrie. Prognosen sagen weiter sinkende Schneesicherheit vorher, in der Wissenschaft ist der "Christmas-Easter Shift" ein bekanntes Phänomen, Wintersportorte schaffen bereits Angebote fernab der Pisten für einen Winterurlaub ohne Schnee. In der Antwort auf eine Schriftliche Anfrage vom 7. Juli 2021 betont auch das Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie (StMWi) die gravierenden Folgen der Klimakrise für den Skitourismus und die daraus resultierende Notwendigkeit für Wintersportdestinationen, andere Tourismussegmente zu erschließen. Dennoch setzen viele Skigebiete weiter auf künstliche Beschneiung. Die Staatsregierung fördert neben der Modernisierung von Seilbahnen auch den Neu- und Ausbau von Anlagen für künstliche Beschneiung aus verschiedenen Haushaltstiteln.

Vor diesem Hintergrund befragten meine Kollegen Christian Zwanziger, Ludwig Hartmann, Maximilian Deisenhofer und Christian Hierneis die Staatsregierung. Die Schriftliche Anfrage sowie die Antwort der Staatsregierung finden Sie hier.

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