Patrick Friedl

Mitglied des Bayerischen Landtags
Sprecher für Naturschutz und Klimaanpassung

Meine Kolleg*innen Kerstin Celina, Christina Haubrich und Andreas Krahl und ich befragten die Staatsregierung in einer Schriftlichen Anfrage zur geriatrischen Rehabilitation in Bayern, besonders unter Berücksichtigung von Post COVID und Long COVID. Sie finden die Anfrage und die Antwort der Staatsregierung unter diesem Link.

Mit der Annahme des Volksbegehrens „Artenvielfalt und Naturschönheit in Bayern Rettet die Bienen!“ wurde mit der Stellungnahme der Staatsregierung beschlossen: Der Freistaat halbiert seinen Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln bis 2028. Der Staat verzichtet vollständig auf Totalherbizide wie Glyphosat auf den von ihm bewirtschafteten Flächen. Zwar wurden Lehre und Forschung ausgenommen. Das bedeutet aber nicht, dass dort keine Reduktion des Pestizideinsatzes notwendig ist.

Vor diesem Hintergrund befragte ich gemeinsam mit Rosi Steinberger und Christian Hierneis die Staatsregierung zum Einsatz von Pestiziden im Bereich des Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst. Sie finden die Schriftliche Anfrage hier.

Landschaftsbestandteile wie Hecken, Feldgehölze, Ackerraine oder Steinriegel sind zum Erhalt der Artenvielfalt in der Offenlandschaft von enormer Bedeutung. Mit der Annahme des Volksbegehrens „Artenvielfalt und Naturschönheit in Bayern – Rettet die Bienen“ wurde den Landschaftselementen ein besonderer Schutz zugesprochen. Nach EU-Recht sind bestimmte Landschaftselemente als Teil der förderfähigen Fläche anzurechnen. Dazu müssen sie an das Integrierte Verwaltungs- und Kontrollsystem (InVeKos) gemeldet werden.

Hier finden Sie die Schriftliche Anfrage an die Staatsregierung zu diesem Thema.

Moorböden sind wichtige Kohlenstoffspeicher, die bei entwässernder landwirtschaftlicher Nutzung zu erheblichem Ausstoß an Treibhausgasen führen. Ein Ausweg aus diesem Dilemma ist die nasse Bewirtschaftung von Moorböden, die sogenannte Paludikultur. Dazu zählen traditionelle Verfahren der Moornutzung (Rohrmahd, Streunutzung), aber auch neue Verfahren wie die energetische oder stoffliche Nutzung der Moorbiomasse. Oberstes Ziel ist dabei der Erhalt der organischen Böden und damit das Vermeiden der Entwicklung von klimaschädlichen Gasen.

Die Schriftliche Anfrage von Christian Hierneis, Rosi Steinberger und mir hierzu finden Sie hier.

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.